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Beizeit- Story 7#

7#

Bei der Überlegung nach einem angemessenen Ort zum feiern,kann es durchaus geschehen, zu einem Entschluss zukommen, der sich zu der realistischen Umsetzung recht kontraproduktiv  verhält. Die Wahl fiel auf „die härteste Tür Berlins“, die wiederum mit der festtesten Anlage der Stadt, ich würde sogar behaupten des Landes, lockte und so als Appetithäppchen der unserer kleinen Truppe wurde. Schon der lange Weg zum akustischen Genuss war geprägt von Errungenschaften des mentalen Bewusstseins, ein Zug von betrunkenen ausschließlich leiernden und geruchstarken Unionfans die zu unserem Beileid, die Niederlage ihrer geliebten Mannschaft live betrachten mussten. Die transportfähige Minibar, die ich in einer weißen Plastiktüte bei mir trug, wurde leerer und der Abend gewann an Intresse neugieriger Beobachtenden. Angekommen im Tempel der Bassjunkies war das Bild was sich eröffnete überwältigend und erfurchterregend, nicht nur das Gebäude schien sich wie aus dem Nichts vor uns zuerstrecken, sondern auch die übermannsgroßen Boxentürme waren wie ein Wellenbrecher im Meer von Hunderten Tanzwütigen, in mitten der riesigen Betonpfeiler, die wirkten als würden sie den Himmel auf sich tragen. Der Inbegriff von Lautstärke, Atmosphäre und Tanzkultur.

 

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